BAD VÖSLAU

Bild: Freiheitsbrunnen vor Thermalbad
Blumengrafik
Bad Vöslau ist eine Stadt mit ca. 12 000 Einwohnern in drei Ortsteilen, Bad Vöslau, Gainfarn und Großau, welche 1972 vereinigt wurden. Der Ortsteil Bad Vöslau wurde 1954 zur Stadt erhoben. Gainfarn und Großau haben hingegen bis heute ihren dörflichen Charakter erhalten, was Einheimische genauso wie Gäste als wohltuende Vielfalt empfinden, welche wenig Orte bieten können. Das gemeinsame Rathaus befindet sich im Schloss in Bad Vöslau. Am Platz davor und in der vom Schlossplatz ausgehenden Hochstraße befinden sich die meisten Geschäfte, daher könnte diese Gegend als Zentrum des Ortes bezeichnet werden.

Bad Vöslau liegt 30 Km südlich von Wien im politischen Bezirk Baden in Niederösterreich. Inmitten des Wiener Beckens an der Thermenlinie und am südlichen Biosphärenpark Wienerwald. In der Region befindet sich auch die sogenannte Übergangszone zwischen den ozeanisch und kontinental beeinflussten Klimazonen, was den Ort mit bekömmlich mildem Klima begünstigt.

Wein, Wald, Wasser in höchster Güte und Qualität sind die besonderen Ressourcen von Bad Vöslau. Zusammen mit der Lage in der Mitte zwischen der Bundeshauptstadt Wien und dem alpinen Bereich mit z.B. dem Schneeberg (2 076 m) ist Bad Vöslau ein besonderer Ort in einer Region für viele Neigungen und alle Sinne.

Ins Licht gerückt:
Der Freiheitsbrunnen zum Gedenken an den Österreichischen Staatsvertrag im Jahre 1955 steht in Bad Vöslau.
Johann Strauss (Sohn) hat hier eine Villa bewohnt, die Fledermaus geschrieben und eine "Vöslauer Polka" komponiert.
Robert Alwin Schlumberger hat hier im Maitalkeller die erste Österreichische Sekterzeugung begonnen und sein "Vöslauer Goldeck" ist die erste geschützte Weinmarke Österreichs.
Das "Vöslauer" Mineralwasser ist marktführend in Österreich und wird mehr exportiert als jedes andere Österreichische Mineralwasser.
Bad Vöslau ist eine jener Gemeinden, welche im Biosphärenpark Wienerwald die größten Flächen einbringen.
Bild: Freiheitsbrunnen und dahinter das Thermalbad
Version 6.1 2013 - © Johann Ployer 2013