WASSER

Bild: im Thermalbad
Blumengrafik
Das "Vöslauer" ist das in Österreich marktführende Mineralwasser. Der Ursprung liegt in 600 m Tiefe. Die Quelle ist eine sogenannte Akratotherme, welche Calcium-Magnesium-Hydrogencarbonat-Sulfat-Wasser in reinster trinkbaren Form liefert. Das Wasser wird in Flaschen als Mineralwasser verkauft, in den beiden großen Becken des Vöslauer Thermalbades als Wohlfühl-Bad angeboten und im Kurzentrum als Heilwasser therapeutisch genutzt. Das Wasser wurde mit Erfolg unter medizinischer Kontrolle zur Linderung oder sogar Heilung bei Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems und bei Nervenleiden angewendet. Weitere Informationen zum "Vöslauer" Mineralwasser auf der Webseite der Vöslauer Mineralwasser AG.

Selbst das Leitungs-/Trinkwasser hat in Bad Vöslau höchste Qualität. Interessant ist die Entstehung der Trinkwasserversorgung. Bad Vöslau initiierte vor dem Ersten Weltkrieg die Errichtung einer Wasserleitung, welche erst im Jahr 1928 mit dem Kauf der notwendigen Quellen begonnen und 1932 abgeschlossen werden konnte. Finanzierung und Behördenbewilligung war eigentlich nur möglich, weil sich die Bürgermeister von Atzgersdorf sowie Liesing, heute Wien 23, dafür stark einsetzten. Im Jahr 1929 wurde für die Errichtung der "Wasserleitungsverband" der Triestingtal- und Südbahngemeinden gegründet, welcher mit Sitz in Bad Vöslau heute noch den Betrieb sicherstellt.

Ins Licht gerückt:
Ganz besonders sehenswert ist das Thermalbad im Zentrum von Bad Vöslau. Schon der Eingangsbereich mit den ausladenden Kolonnaden ist für eine solche Anlage einmalig beeindruckend. Der Innenbereich ist auf einer Fläche von 45 000 m² in drei Ebenen parkähnlich gestalt. Wobei das oberste Plateau, ehemals Marienpark, wie die beruhigende Impression einer Waldwiese wirkt. Das Bad könnte ebenso als Park mit zwei großen Schwimmbecken bezeichnet werden und ist unter den Freibädern ganz sicher die schönste Einrichtung in Österreich. Weitere Informationen auf der offiziellen Webseite des Thermalbades Vöslau.
Bild: im Thermalbad
Version 6.1 2013 - © Johann Ployer 2013