Logo

Arnulf Rainer Museum

Dummy-Bild
Das "Arnulf Rainer Museum", im historischen Ambiente des ehemaligen Frauenbades untergebracht, wurde im September 2009 eröffnet und ist die verdiente Verneigung vor einem Künstler von Weltformat, welcher 1929 in Baden geboren wurde. Die in jedem Fall spannende Auseinandersetzung mit dem Werk Arnulf Rainers hat für Einheimische zudem noch kulturhistorisch besonderen Wert, was zum Besuch des Museums fast verpflichtet.
Aktuelle Ausstellung: ARNULF RAINER - KREUZ "Es ist das Kreuz, das den Sinn ergeben könnte".
Arnulf Rainer, einer der international bedeutendsten zeitgenössischen Künstler Österreichs mit Ausstellungen im Guggenheim Museum New York, dem Pariser Centre Georges Pompidou u.v.m. lebte von 1939 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges in der elterlichen Villa in Bad Vöslau, dem damals eigenständigen Ortsteil Gainfarn. 1953 kehrte er zurück, blieb bis 1959 und hatte in dieser Zeit seine wahrscheinlich künstlerisch entscheidende Entwicklung zum weltweit berühmten „Übermaler“. Er arbeitete hier auch mit anderen berühmten Künstlern zusammen, wie z.B. Markus Prachensky und sein damaliger Förderer Monsignore Otto Mauer, Gründer der Galerie nächst St. Stephan, war oft hier.
Diese Grafik ist nur Platzhalter ohne irgendwelchen Anspruch! Es wird eine Möglichkeit gesucht, hier ein Bild von Arnulf Rainer veröffentlichen zu dürfen. Hilfe, geeigneten Weg zu finden, wird angenommen.
Arnulf Rainer machte Gainfarn in den 1950er Jahren praktisch zu einem  Zentrum künstlerischer Innovation in Österreich. Trotzdem, „Malerei um die Malerei zu verlassen“, Tachismus, „gekritzeltes“ Übermalen und selbst das Kreuz als eines der künstlerischen Hauptmotive konnte zwischen Künstler und hiesiger Sozialstruktur keine wirkliche Verbindung herstellen, haben sich wahrscheinlich gegenseitig überfordert. Bevor nun jemand meint wissend nicken zu müssen, für den sei hier auch bemerkt, daß fast alle Österreichischen „Kunstfachleute" selbst erst nachdem Arnulf Rainer internationale Anerkennung erreichte zu „Wissende“ geworden sind.
Bild: Arnulf Rainer Museum
Version 5.0 2010 - © Johann Ployer 2009